DSC_0547_Schnelltest_Header.jpg Foto: K. Börner / DRK KV Calw e.V.
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Schulung Corona-Schnelltest

POC-Tests, sogenannte Antigenschnelltests, konnten seit Beginn der Corona-Pandemie die Teststrategie zum Nachweis von Covid-19-Infektionen sinnvoll ergänzen. Da die Nachfrage nach freiwilligen Helfern bei den Testabnahmen steigt, bietet der DRK-Kreisverband Calw e.V. seit Mitte Februar sogenannte Corona-Schnelltester-Schulungen an.

Ansprechpartner

Herr
Werner Schlotter

Tel: 07051 7009-110
werner.schlotter@drk-kv-calw.de Rudolf-Diesel-Straße 15
75365 Calw

Nicht nur Personen mit medizinischen Vorkenntnissen können diese Qualifikation, welche mit einem Zertifikat abgeschlossen wird, durchlaufen. Sie richtet sich grundlegend an alle Interessierten. Dies macht die Schulung vor allem auch für Betriebe und Einrichtungen interessant, welche eigene Schnelltester einsetzen möchten.

Die zweitstündige Schulung gliedert sich in Theorie- und Praxisteile. Unter anderem wichtige Fakten zum Coronavirus werden dabei erläutert.

Schulungsinhalte

Theorie

Bei der theoretischen Unterweisung wird die Unterscheidung der Fachbegriffe "Corona", "Covid-19" und "Sars-CoV-19" erläutert, sowie die korrekte Anwendung geeigneter Hände- und Flächendesinfektionsmittel (mittels Viruziden) erlernt.

Weitere Inhalte:

  • Anwendungszweck und Einordnung von Antigen-Schnelltests (POC-Tests)
  • Rechtsgrundlagen
  • Voraussetzungen, Ablauf und Durchführung eines Antigen-Schnelltests als Video
  • Hinweise zur Testdurchführung in Einrichtungen
  • Auswertung der Testergebnisse und daraus folgende Maßnahmen
  • Bestandteile der persönlichen Schutzausrüstung (PSA)

 

Praxis

Im praktischen Teil der Corona-Schnelltest-Schulung, wird das korrekte An- und Ablegen der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) geübt.

Anschließend wird anhand eines Beispiels die Durchführung eines Antigen-Schnelltests demonstriert. Um die Schulung abzuschließen sind die Teilnehmer dazu verpflichtet, selbst einen Antigen-Schnelltest durchzuführen. Hierbei erhalten sie die nötige Handlungsicherheit für die Durchführung in Einrichtungen und Betrieben.

 

Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg

Die Corona-Verordnung gibt Aufschluss über die aktuell geltenden Coronamaßnahmen. Da sich diese häufig ändern, empfehlen wir allen geschulten Schnelltestern, sich regelmäßig über Neuerungen auf der Website der Landesregierung zu imformieren.

  • Anpassung der Corona-Verordnung zum 15. Oktober 2021

    Mit der ab 15. Oktober 2021 gültigen Corona-Verordnung des Landes gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Normalität. Da die Impfquote leider immer noch nicht hoch genug ist, können noch nicht alle Beschränkungen aufgehoben werden. Wir sehen leider weiterhin, dass vor allem Menschen ohne Impfschutz schwer erkranken und ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Das zeigen auch die täglichen Zahlen des Landesgesundheitsamtes und des Robert Koch-Instituts.

    Das bisherige Stufensystem, dass sich an der Auslastung der Intensivstationen orientiert, bleibt unverändert. Neu ist vor allem das 2G-Optionsmodell.

    In der Basisstufe bleiben die bisherigen Regeln mit 3G in den allermeisten Bereichen bestehen, neu ist hier das 2G-Optionsmodell. In der Warn- und Alarmstufe werden die Regeln dann durch eine PCR-Testpflicht bzw. durch ein Zutritts- und Teilnahmeverbot für ungeimpfte Personen ergänzt (2G). Für von COVID-19 genesene Personen gelten weiterhin die gleichen Regeln wie für vollständig geimpfte Personen. 

    Die Basis-, Warn- und Alarmstufe orientieren sich an der Hospitalisierungsinzidenz – also wie viele Menschen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert werden – und an der Auslastung der Intensivbetten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten (AIB). Dabei gelten die vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg veröffentlichten Zahlen.

    Warnstufe

    Die Warnstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 8,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 250 erreicht oder überschreitet.

    In der Warnstufe gilt in vielen Bereichen für nicht geimpfte oder nicht genesene Personen bei 3G eine PCR-Testpflicht.

    In der Warnstufe gibt es zudem wieder Kontaktbeschränkungen. Ein Haushalt darf sich mit fünf weiteren Personen treffen. Ausgenommen von der Personenzahl sind genesene und geimpfte Personen, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder für die es keine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gibt – dazu zählen auch Schwangere und Stillende, da es hier erst seit dem 10. September 2021 eine Impfempfehlung der STIKO gibt. Paare, die nicht zusammen leben, gelten als ein Haushalt.

    Alarmstufe

    Die Alarmstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 12,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 390 erreicht oder überschreitet.

    In der Alarmstufe gilt für nicht geimpfte oder nicht genesene Personen in einigen Bereichen ein Teilnahme- und Zutrittsverbot (2G).

    In der Alarmstufe werden zudem die Kontaktbeschränkungen verschärft. Ein Haushalt darf sich nur mit einer weiteren Person treffen. Ausgenommen von der Personenzahl sind genesene und geimpfte Personen, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder für die es keine allgemeine Impfempfehlung der STIKO gibt – dazu zählen auch Schwangere und Stillende, da es hier erst seit dem 10. September 2021 eine Impfempfehlung der STIKO gibt. Paare, die nicht zusammen leben, gelten als ein Haushalt.

    Die Regelungen für die einzelnen Bereiche haben wir für Sie hier übersichtlich zusammengefasst (PDF).

    Die Regelungen der Warn- bzw. Alarmstufe werden aufgehoben, wenn die maßgeblichen Werte – also Hospitalisierungsinzidenz oder AIB an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter dem Auslösungswert der jeweiligen Stufe liegen.  

    (Quelle: Offizielle Website des Landes Baden-Württemberg)

  • Ausnahmen von der strengeren Testpflicht

    Ausgenommen von der PCR-Testpflicht (Warnstufe) bzw. dem Zutritts- und Teilnahmeverbot (Alarmstufe) sind:

    Diese Personen müssen in beiden Stufen einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen. 

    Kinder bis einschließlich 5 Jahre und Kinder, die noch nicht eingeschult sind, sind generell in allen Stufen von der Testpflicht bzw. dem Zutritts- und Teilnahmeverbot ausgenommen. 

    Schülerinnen oder Schüler einer Grundschule, eines sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums, einer auf der Grundschule aufbauenden Schule oder einer beruflichen Schule müssen keinen Testnachweis vorlegen. Da sie regelhaft zweimal pro Woche in der Schule getestet werden, reicht die Vorlage des Schülerausweises, einer Schulbescheinigung, einer Kopie des letzten Jahreszeugnisses, eines Schüler-Abos oder eines sonstigen schriftlichen Nachweises der Schule. Schülerinnen und Schüler sind in der Alarmstufe ebenfalls von 2G ausgenommen.

    Für alle Personen ab 0 Jahren mit typischen COVID-19-Symptomen gilt weiterhin ein generelles Zutritts- und Teilnahmeverbot.

    Erhalten bleibt für alle weiter die Maskenpflicht in ihrer jetzigen Form. Das heißt in geschlossenen Räumen – mit Ausnahme des privaten Bereichs – und im Freien, wenn der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht dauerhaft eingehalten werden kann. Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind weiterhin von der Maskenpflicht befreit. Auch die Abstands- und Hygieneregelungen bleiben bestehen.

    (Quelle: Offizielle Website des Landes Baden-Württemberg)

  • Was gilt bei Tests für Kinder und Jugendliche?

    Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder bis einschließlich fünf Jahre sowie sechs- und siebenjährige Kinder, die noch nicht eingeschult sind.

    Schülerinnen oder Schüler einer Grundschule, eines sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums, einer auf der Grundschule aufbauenden Schule oder einer beruflichen Schule müssen keinen Testnachweis vorlegen. Da sie regelhaft zweimal pro Woche in der Schule getestet werden, reicht die Vorlage des Schülerausweises, einer Schulbescheinigung , einer Kopie des letzten Jahreszeugnisses, eines Schüler-Abos oder eines sonstigen schriftlichen Nachweises der Schule. Schülerinnen und Schüler sind in der Alarmstufe ebenfalls von 2G ausgenommen.

    Personen bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen, sind von der PCR-Testpflicht (Warnstufe) bzw. dem Zutritts- und Teilnahmeverbot (Alarmstufe) ausgenommen. Sie müssen in beiden Stufen einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen. 

    (Quelle: Offizielle Website des Landes Baden-Württemberg)

  • Testpflicht für Mitarbeitende und Selbstständige

    Über die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung des Bundes sind die Arbeitgeber weiter verpflichtet, den Mitarbeitenden zwei Mal pro Woche ein Testangebot mit einem Antigen-Schnelltest zu machen.

    Die neue Corona-Verordnung des Landes sieht darüber hinaus in der Warnstufe und Alarmstufe eine Testpflicht für Beschäftigte und Selbständige mit Kontakt zu externen Personen vor – also Kundenkontakt, Kontakt zu Lieferanten, externen Mitarbeitenden, Klienten, Schutzbefohlenen etc.

    Nicht geimpfte oder genesene Mitarbeitende mit Kontakt zu externen Personen müssen demnach das Testangebot des Arbeitgebers annehmen oder sich anderweitig zwei Mal pro Woche testen (lassen) und die Nachweise über die Testungen für vier Wochen dokumentieren. Die Dokumentation ist auf Verlangen den zuständigen Behörden zugänglich zu machen.

    Nicht geimpfte oder genesene Selbstständige mit Kontakt zu externen Personen müssen sich demnach zwei Mal pro Woche testen (lassen) und die Nachweise über die Testungen für vier Wochen dokumentieren. Die Dokumentation ist auf Verlangen den zuständigen Behörden zugänglich zu machen.

    Hier sind Antigen-Schnelltests ausreichend.

    (Quelle: Offizielle Website des Landes Baden-Württemberg)

  • Ausstellung offizieller Testnachweise in drei Konstellationen:

    Nach § 5 Absatz 1 der Corona-Verordnung * ist die Ausstellung offizieller Testnachweise von Freitag, den 15.10.2021 an in drei Konstellationen möglich:

    • Wie bisher dürfen offizielle Teststellen und Testzentren (darunter auch Apotheken oder Arztpraxen) Schnelltests auf das Corornavirus vornehmen und bescheinigen. Hiervon sind insbesondere die Bürgertestungen erfasst, wonach sich jeder Bürger mindestens einmal in der Woche kostenlos testen lassen kann.
    • Arbeitgeber haben seit kurzem die Pflicht, ihren Beschäftigten mindestens zweimal wöchentlich einen Test auf das Coronavirus zu ermöglichen. Unter bestimmten Voraussetzungen können nun auch Tests im Rahmen dieser betrieblichen Testung bescheinigt werden. Die Bescheinigung kann dann als anerkannter Nachweis über ein negatives Testergebnis auf das Coronavirus genutzt werden. Beschäftigte müssen sich so nicht zweimal am Tag testen lassen, falls sie nach der Arbeit beispielsweise noch eine Dienstleistung in Anspruch nehmen möchten, die eine Testbescheinigung erfordert.
    • Schulen und Kindertageseinrichtungen haben nun ebenfalls die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen Tests so durchzuführen, dass eine anerkannte Bescheinigung über das Ergebnis ausgestellt werden kann.

    Außerhalb dieser Konstellationen können Testergebnisse nicht bescheinigt werden. Im Rahmen der betrieblichen Testungen können z. B. keine Bescheinigungen für Familienangehörige von Beschäftigten ausgestellt werden.

    (Quelle: Offizielle Website des Landes Baden-Württemberg)

Fr, 28.01.2022, 10:00 - 12:00 Uhr
Schulung zum Nasenrachen-Rachenabstrich SARS COV2 Antigenschnelltest
CoV/2022/003/50
Mindestalter 18 Jahre, 2 G+-Regel
75365 Calw, Rudolf-Diesel-Straße 15 - Link zur Karte
48,00 €, 10 Plätze vorhanden - anmelden