Mit 11.498 Fördermitgliedern ist der DRK-Kreisverband Calw e.V. die größte Hilfsorganisation im Landkreis Calw. Bundesweit ist jeder 18. Einwohner Fördermitglied im Deutschen Roten Kreuz. Im Landkreis Calw ist es sogar jeder 14. Einwohner. Der Kreisverband ist in 8 Ortsvereine und eine Bereitschaft untergliedert. Neben den vielen ehrenamtlichen Helfern sind auch 116 hauptamtliche Mitarbeiter beim Kreisverband in Calw beschäftigt.
DRK-Kreisgeschäftsführer
Alexander Huth, Prof. Martin Oberhoff und
Rettungsdienstleiter César dos Reis wollen die
Versorgung von Herzinfarkt- und
Schlaganfallpatienten im Landkreis Calw
verbessern. Durch die Übertragung des
Elektrokardiogrammes direkt vom Notfallort an
den diensthabenden Kardiologen im Krankenhaus
kann wertvolle Zeit bei der Behandlung der
Patienten eingespart werden.
Beim
Kreiswettbewerb trafen sich die
DRK-Bereitschaften aus dem gesamten Landkreis
zum Leistungsvergleich in Calw. Die praktischen
Übungen wurden um eine schriftliche Prüfung zur
Notfallmedizin ergänzt. Sieger wurde die
Bereitschaft Rohrdorf/Ebhausen. Für ihre
Leistung erhielt sie einen komplett
ausgestatteten Notfallrucksack, der ihnen bei
künftigen Einsätzen eine große Hilfe sein wird.
Durch
ihren verlässlichen Einsatz waren die
Zivildienstleistenden ein unverzichtbarer Teil
der Arbeit im Kreisverband. Die
Abschaffung des Zivildienstes wird die
Zusammensetzung der Helferstruktur
nun deutlich verändern. Die Lücken des
Zivildienstes sollen durch den neu ins Leben
gerufenen Bundesfreiwilligendienst geschlossen
werden.
Rotkreuz-aktiv
berichtet im Regionalteil über die Einweihung
des neuen DRK-Hauses in Nagold. Wie die
Vorsitzende des Ortsvereins, Naciye Arslanoglu,
hervorhob, wurde beim Bau enorm viel in
Eigenleistung erbracht. Ober-bürgermeister
Jürgen Großmann (Bild) ist überzeugt, dass das
neue Gebäude die Attraktivität des DRK vor Ort
weiter steigern wird.
Beim Besuch im Krankenhaus in Nagold lernte die JRK-Gruppe "Bambini" spielerisch die Einrichtungen im Krankenhaus kennen. Damit bei einem (echten) Krankenhausaufenthalt zu Schmerzen nicht auch noch Angst hinzu kommt, durften die